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    Tanja trifft … Beijing

    (German.people.cn)  Donnerstag, 18. Juli 2019

      
    Tanja trifft … Beijing
    Der Eingang zu einem Hinterhof. Auf dem Relief im Hintergrund sind glückbringende Symbole zu sehen.

    Von Tanja Herko, Beijing

    Beijing. Menschenmengen, Wolkenkratzer, Blechlawinen. Ich fühle ich mich wie eine Ameise, die auf ihrem Weg nach Hause verzweifelt versucht, von der rollenden Masse nicht zerquetscht zu werden. Das Problem dabei ist nur - ich habe gar kein zu Hause! Naja - also noch nicht zumindest.

    Ich bin übrigens Tanja und neu hier in der Stadt.

    Schon bei den ersten Wohnungen, die ich am Tag meiner Ankunft in Beijing ?rekord-besichtige", schlackern mir die Ohren. Schwindelerregende Preise für kleine ein Zimmer Apartments, die in monstr?sen Wohnkomplexen wie die Waben eines Bienenstocks eingebettet sind. Es gibt ja Leute, die m?gen das. Für mich ist das aber nichts. Ich mag es lieber etwas pers?nlicher und weniger anonym.

    Am dritten Tag verl?sst mich der Mut. Alles sieht danach aus, als werde ich in einer der Waben leben müssen. Einen letzten Termin habe ich aber noch. Ich bin viel zu sp?t dran, darum entscheide ich mich für eines dieser kleinen Vehikel, das sie hier Toktoks nennen und mache gleich den ersten Fehler: Ich sage dem Fahrer, dass er sich bitte beeilen soll. Die meiste Zeit w?hrend der Fahrt durch den Gegenverkehr halte ich mir die Augen zu.

    Immerhin erreiche ich das Ziel pünktlich und in einem Stück!

    Die Hutongs von Beijing.

    Die Hutongs sind alte Stadtviertel, wie man sie aus den klassischen Kung Fu Filmen kennt. Die kleinen H?uschen, sind in alter chinesischer traditioneller Bauweise im 15. Jahrhundert um die verbotene Stadt herum errichtet worden. Mit ihren geheimnisvollen Gassen und dem imperialen Charme, versprühen sie bis heute eine magische Atmosph?re, deren Zauber sich so gut wie niemand entziehen kann.

    Das soziale Leben findet hier überwiegend drau?en statt, deshalb stehen sich die Menschen hier sehr nah. Nachbarn sind nicht nur Nachbarn, sondern auch Freunde und Familie. Die Leute sind ?u?erst gesellig und reden gerne und viel ( genau wie ich ).

    Besonders alte Menschen sind tief mit den Hutongs verwurzelt. Die meisten von ihnen leben hier schon fast ihr ganzes Leben lang.

    Mit dem rasanten Wirtschaftswachstum in den 80ern, traf die Hutongs und ihre Bewohner dann ein Schicksal, das sie zum Vorboten für den Tod des Alten und die Geburt des Neuen Chinas machte.

    Sie verschwanden.

    Die Bev?lkerungsrate stieg. Neuer Wohnraum musste her und das so schnell wie m?glich. Weil einfach nicht genug Platz vorhanden war, mussten viele der Hutongs abgerissen und durch gigantische Hochhauskomplexe ersetzt werden.

    Mittlerweile erkennt China allm?hlich wieder den Wert des Alten. Die letzten der Hutongs werden bewahrt, oder neu aufgebaut. Das mag unter anderem auch daran liegen, dass sie wegen ihres ursprünglichen Charakters und der Ruhe, die sie bieten, vor allem bei Ausl?ndern sehr beliebt sind. Ein neuer Zweig in der Immobilienbranche ist entstanden.

    Und hier komme ich wieder ins Spiel!

    Ersch?pft stehe ich also vor einem alten Holztor, dessen roter Lack bereits abplatzt. Würde Jacky Chan pl?tzlich vom Dach springen und mir ein kühles Bier in die Hand drücken, w?re ich nicht sonderlich überrascht. Ich kann in den Hinterhof schauen. Dort steht ein alter Baum. Er duftet und ein Schmetterling fliegt vorbei. Ein paar der Leute, die an mir vorbeikommen, l?cheln mich an und sagen freundlich ?Ni Hao“ und zum ersten Mal, seit ich wieder in China bin, habe ich das Gefühl, dass sich der Knoten in meiner Brust l?st. Ich wei? sofort - ich bin zu Hause und nehme die Wohnung mit dem alten Baum im Hinterhof.

    Die Hutongs geh?ren zum Herzen von Beijing. Wie kleine Inseln liegen sie inmitten der Millionen Metropole und bieten mit ihrer Ruhe und robusten Sch?nheit einen Schutz vor der hektischen Au?enwelt. Sie sind viel mehr als nur eine Anreihung von Geb?uden. Sie haben eine Seele. Ihr Verschwinden w?re ein bitterer Verlust für die chinesische Kultur und Gesellschaft und würde viele der Bewohner in ein tiefes Unglück rei?en, ganz egal, ob arm oder reich, alt oder jung, Chinese oder Ausl?nder, Mensch oder Tier, denn sie alle würden etwas sehr wichtiges verlieren:

    - ihr zu Hause -

    Mein Name ist Tanja Herko, ich kam im Mai 1980 auf diese Welt ( Affe und Zwillinge: das hei?t, ich h?re quasi nie auf zu reden, es sei denn, ich schlafe). Ich komme aus Deutschland und seit Kurzem arbeite ich als Fotografin und Redakteurin für die People`s Daily Online in Beijing.

    Auch ich bin nun ein Bewohner der Hutongs. Hier tanke ich neue Energie und lerne die unterschiedlichsten Menschen kennen, die sich wie ich, hier zu Hause fühlen und diese wundersame Stadt aus ihrer ganz eigenen Perspektive erleben.

    Mit einigen dieser Menschen treffe ich mich, damit sie mir ihre Geschichte erz?hlen k?nnen, die unsere Redaktion der People`s Daily Online hier gerne mit euch teilen m?chte.

    Cheers,

    Eure Tanja


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